Think big and kick ass - oder was man als Bewerber vom  Präsidentschaftskandidaten Donald Trump lernen kann

Eines Vorweg: wir wollen hier keinen Wahlkampf für irgendeine Seite im US-Präsidentschaftswahlkampf machen. Trotzdem lohnt es sich, eine schillernde Person einmal näher zu betrachten und zu überlegen, warum der Immobilienmogul Donald Trump im Rennen um die Kandidatur der Republikaner so viel Zuspruch erhält.

Der faz.net Artikel von Lisa Nienhaus mit dem Titel 'Präsidentschaftsbewerber - Das Großmaul Donald Trump' vom 23.08.2015 hat uns veranlasst, uns näher mit Donald Trump zu beschäftigen. Sein Name ist bekannt: Donald Trump ist nach eigenen Aussagen so wohlhabend, dass alle anderen sein Vermögen deutlich unterschätzen. Nun will der Immobilienunternehmer aus der Ostküstenmetropole New York City ins Weiße Haus einziehen. Dabei übertritt er häufig ganz bewusst Grenzen und benimmt sich "...ständig daneben." Warum diese Masche begrenzt auch im Bewerbungsgespräch funktioniert wollen wir hier erläutern.

 

Vor etwa zwei Monaten ist der Nachfahre Deutscher Auswanderer in die Kandidatur um die Nachfolge von Barack Obama eingetreten. Nun wird das Land vom 'Trump-Fieber' erfasst. Dabei ist er ganz anders, als man einen smarten Präsidentschaftskandidaten erwartet. Er gilt als schlagfertig und bemüht häufig deutliche Posen.

(Buchtitel: Think big and kick ass von Donald Trump, Quelle: www.trump.com)

Dabei tritt er immer wieder ungehobelt auf, gilt als fies und geradeheraus. Nun ist dies keine Aufforderung ihm Selbiges im Bewerbungsgespräch nachzutun. Allerdings ist er dabei durchaus unterhaltsam. Und dessen sollten sich Bewerber immer bewusst sein: Der Personalverantwortliche ist auch ein Mensch und mag sicherlich keine Langeweile. Obgleich das Gegenüber im Einstellungsverfahren nach bestimmten definierten Verhaltensankern sucht, darf auch er oder sie Freude an einem Kandidaten haben.

Donald Trump beginnt seine Wahlkampfauftritte mit mehreren Minuten des Eigenlobes. Er spricht frei und ohne Skript. So monologisiert er darüber, wie groß seine Anhängerschaft bereits ist, und stellt seine Erfolge im Wahlkampf heraus. Dabei betont er auch, dass er die Wharton School of Finance absolviert hat. „Nur sehr schlaue Leute gehen auf die Wharton School of Finance.“ lautet einer seiner pathetischen Sätze. Misserfolge wie den Rauswurf an einer Schule in Queens, weiß er zu vermeiden. Im Bewerbungsgespräch wird die Aufforderung kommen, etwas über sich zu erzählen. Hier können Sie vom Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur lernen. Erzählen Sie frei und ungezwungen über sich. Stellen Sie ebenfalls Ihre Erfolge heraus - natürlich nicht so übertrieben und pathetisch wie Donald Trump.

Man kann durchaus von einer Masche sprechen. Trump erzählt aus seinem Leben und berichtet von seinen Erfolgen und hervorragenden Deals. Rückschläge und Niederlagen weiß er auszusparen, es sei denn, er kann diese wiederum als Erfolg oder Lehre platzieren. Und auch hier können Sie abkupfern. Bei Unklarheiten wird der Personaler eh nachfragen. Seien Sie sich deshalb auch Ihrer Brüche im Lebenslauf und Rückschläge bewusst. Halten Sie auf die zu erwartende Rückfrage eine passende und ehrliche Antwort bereit. Zeigen Sie ihrem Gegenüber ebenfalls auf, welche Erkenntnisse Sie aus der jeweiligen Erfahrung für sich gezogen haben.

Donald Trumps größte Stärke ist sein Selbstbewusstsein. Zu recht, er hat vieles geleistet, wenn er doch auch kein Kind aus armen Verhältnissen ist. Deshalb war er auch niemals Tellerwäscher. Großvater Friedrich Drumpf wanderte 1885 aus der Umgebung von Baden-Baden aus und legte in Zeiten des Goldfiebers im Westen der USA den Grundstein des heutigen Vermögens. Vater Fred Trump stieg ins New Yorker Immobiliengeschäft ein und verdiente Millionen, indem er Wohn- und Apartmenthäuser in Queens und Brooklyn baute. Mit 22 Jahren stieg der Sohn ins väterliche Immobiliengeschäft ein. Seine Vision war es, nach Manhatten zu gehen. Mit einer Finanzspritze des Vaters gelang ihm in den 1970er Jahren der Aufstieg zum 'Shootingstar der Szene'. Im Alter von 37 Jahren eröffnete er den Trump Tower an der Fifth Avenue. Nach mehreren Rückschlägen in der Immobilienbranche und Insolvenzen, in deren Folge er beispielsweise auch seine eigene Fluglinie verkaufen musste, ist Donald Trump heute Gründer und Präsident von The Trump Organization und beschäftigt etwa 22.000 Mitarbeiter. Außerdem ist er mehrfacher Bestseller-Autor und hat er in den USA sein eigenes Fernsehformat. Sein Vermögen wird auf vier Milliarden Dollar geschätzt. Glaubt man ihm, liegt es eher in Richtung zehn Mrd. USD.  „Niemand hat mit 37 Jahren das erreicht, was ich getan habe in sieben Jahren“, sagte er 1983 äußerst selbstbewusst.

In seinem Buch "How to get rich“ beschreibt Trump seinen Ratschlag Nummer 1 wie folgt: „Wenn du den Leuten nicht von deinem Erfolg erzählst, werden sie wahrscheinlich nichts darüber wissen.“  In diesem Sinne: Seien Sie ehrlich, authentisch und selbstbewusst. Und wenn Sie noch den einen oder anderen Anstoß brauchen, hilft Ihnen ganz sicher unser Kompetenzprofil

(Veröffentlichungen von Donald Trump, Quelle: www.trump.com)

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mk

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